Mittwoch, 3. Dezember 2008

"Unser täglich Brot gib`uns heute..."

Monsterfarmen. Milchkathedralen. Schlachtpaläste.
Tonnen von Gereide und Wasser für ein Kilo Hähnchen.
Bei Rindfleisch liegt der Bedarf noch höher.
Unseren täglichen Big Mac gib`uns heute und führe uns
nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.

Kleinbauern adè. Little Farmers end. In Monsanto we trust.
Mutterkonzerne. Genmanipulierte Pflanzen. Vom Winde verweht.
Alles mischt sich, nur das Geld nicht.
Eine Millarde Menschen hungert.
Drei Milliarden Menschen leiden an Unterernährung und Mangelerscheinungen.
We like to be rich. Have fun. Lebe heute, was morgen ist, wer weiß das schon?

Argentinien exportiert 80 Prozent seiner Getreideerträge.
In Argentinien wird trotzdem gehungert, gibt es Armut.
Brasilien im Sojawahn. Alles für die Rinder der reichen Länder.
Aber bitte mit Ketchup.
In Mexiko explodieren die Mais-Preise. Man ist an die USA gekoppelt.
Tortilla de luxe. Hauptsache unsere Autos verheizen Bio-Sprit.
Frisch gerodeter Wald, abgefackelt. Und ab auf den Highway.
Import. Export. Handel mit Leben, Handel mit Existenzen.
Total Profit around the clock. Multis und ihre Armeen, hetzen die Armen
vor sich her. Alles ist machbar. Das Ende auch.
There is no way out?


Infos unter Arte TV: "Mit Vollgas in die Hungerkrise". (02.12.08, 21.00 Uhr)